Vereinssatzung  

Satzung des "Solidaritäsverein der Türken in Europa"
Kurzfassung "ATDD"

§ 1 Name und Sitz des Vereins
  Der Name des Vereins ist "Solidaritätsverein der Türken in Europa". Als Kurzfassung wird "ATDD" angewendet. Der Vereinssitz ist 33332 Gütersloh. Nach der Eintragung in das Vereinsregister wird an diesem Namen das Kürzel e.V. angehängt.
§ 2 Vereinszweck
2.1
Der Verein verfolgt die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens,
festzustellen, bevor sie zu Problemen werden,
Lösungsmöglichkeiten für solche zu suchen und zu programmieren,
Lösungsprogramme anzuwenden und dadurch
Unstimmigkeiten unter den Volksgruppen zu verhindern beziehungsweise zu beseitigen.
  Bei Vorhandensein von Benachteiligungen bzw. Benachteiligten wegen den o.a. Gründen wird Solidarität untereinander angestrebt. Statt Einzelgängern, die kaum Aussicht auf Erfolg haben, soll mit der Stärke des Bewusstseins der Solidarität in der Gruppe gehandelt und zügige Lösungen angestrebt werden.
2.2 Zur Realisierung dieses Zweckes werden
1
Seminare, Konferenzen, Bildungsveranstaltungen und ähnliches organisiert,
2
Zusammenarbeit mit Institutionen und Ämtern realisiert,
3
notwendige Juristen und andere Sachverständige beauftragt
4
zwecks vollständiger Realisierung des Vereinszwecks und wegen der Verantwortung gegen über den Mitgliedern und der Öffentlichkeit kann der Verein Massenkommunikationsmittel einsetzen, gegebenenfalls Einrichtungen dieses Inhaltes besitzen bzw. sich an der Leitung von ihnen beteiligen,
5
Büros und Verbindungsstellen einrichten und unterhalten,
6
alle anderen erforderlichen Maßnahmen treffen
2.3 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der ATDD ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keine Gewinne. Alle von ihm erworbenen Mittel und etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es dürfen keine natürlichen oder juristischen Personen weder durch Ausgaben, die dem Zweck des ATDD fremd sind, noch durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.4 Der Verein hält sich von jeder politischen und religiösen Tätigkeit fern.
§ 3 Mittel
  Die erforderlichen Mittel zur Verwirklichung der satzungsgemäßen Zwecke des Vereins werden aufgebracht durch
a.)
Mitgliederbeiträge
b.)
Spenden und Schenkungen
c.)
Unkostenbeiträgen aus ATDD - Aktivitäten und Veranstaltungen
§ 4 Mitgliedschaft
4. 1. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und besteht aus
a.)
ordentlichen Mitgliedern
b.)
Fördermitgliedern
c.)
Ehrenmitgliedern
§ 5 Ordentliche Mitglieder
5.1 Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürlichen volljährige Person werden, die die Zwecke und Aufgaben des Vereins zu akzeptieren und zu fördern bereit ist.
5.2. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Vorstand des Vereins gerichtet werden, der über den Antrag entscheidet. Die Aufnahme in den ATDD wird durch Unterschrift des ersten Vorsitzenden oder des jeweiligen Stellvertreters bestätigt. Die Mitgliedschaft beginnt nach der Aufnahmeentscheidung über den Aufnahmeantrag und mit der Zahlung des ersten Beitrages.
5.3. Mit der unterschriebenen Beitrittserklärung und der Leistung des ersten Beitrages erkennt das betreffende Mitglied die Satzung des ATDD für sich als verbindlich an.
§ 6 Fördernde Mitglieder
6.1. Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Personen werden, sofern sie bereit ist, den Verein ideell zu unterstützen, ohne sich in ihm zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentliche Mitglieder entsprechend.
§ 7 Ehrenmitglieder
7.1. Ehrenmitglieder sind solche Personen, die sich um den ATDD besonders verdient gemacht haben; sie werden vom Vorstand festgelegt.
7.2. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte einer ordentlichen Mitgliedschaft; sie sind jedoch von jeder Beitragsleistung, gleich welcher Art, befreit.
§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft
8.1. Die Mitgliedschaft erlischt:
-
bei natürlichen Personen durch Tod oder Austritt
-
bei juristischen Personen durch Auflösung, Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Austritt.
  Im übrigen erlischt die Mitgliedschaft durch Ausschluss aus dem Verein gem. § 8.3.
8.2. Der freiwillige Austritt aus dem Verein kann grundsätzlich nur zum Ablauf eines Kalenderjahres erfolgen. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich bis zum 30. November des laufenden Kalenderjahres anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige später, so wird der Austritt erst zum Ende des nachfolgenden Kalenderjahres wirksam.
8.3. Der Ausschluss aus dem Verein kann durch Beschluss des Vorstandes mit einfacher Mehrheit erfolgen
a
bei Satzungsverletzung,
b
bei Schädigung des Ansehens oder der Interessen des ATDD,
c
bei Nichtzahlung des Mitgliedbeitrages nach wiederholter erfolgloser Mahnung,
d
bei Verletzung der Geschäftsordnung.
  Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
§ 9 Mitgliederbeiträge
  Die Höhe des Mitgliederbeitrages wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr festgelegt. Die Mitglieder können jedoch nach eigenem Ermessen höhere Beiträge leisten.
§10 Organe des Vereins
  Die Organe des ATDD sind;
-
die Mitgliederversammlung
-
der Vorstand.
§11 Die Mitgliederversammlung
11.1. Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Vereins. Stimmrechte besitzen nur ordentliche- und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
11.2. Sie ist zuständig für die
-
Genehmigung des Jahresberichtes des Vorstandes,
-
Entlastung des Vorstandes,
-
Beschlussfassung über die Satzung und über Satzungsänderung,
-
Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer,
-
Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,
-
Beschlussfassung über die ihr nach der Geschäftsordnung vorgelegten Anträge.
11.3. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich unter Einhaltung einer Ladungsfrist von 30 Tagen und Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied des Vorstandes schriftlich bekannt gegebenen Adresse gerichtet ist. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, der auch die Tagesordnung bestimmt.
11.4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vereinsvorsitzenden nach Bedarf, auf Verlangen des Vorstandes, des Kassenprüfers oder von mindestens 1/5 der jeweiligen ordentlichen-und Ehrenmitgliederzahl unter Angabe einer Tagesordnung einzuberufen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat spätestens 6 Wochen nach Eingang des Verlangens auf Einberufung stattzufinden. Für die Ladungsfristen und den Zugang der Ladung gilt § 11.3. entsprechend.
11.5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Mitgliederversammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern auf jeden Fall beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag.
11.6. Bei Beschlüssen über Änderungen der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden Stimmen erforderlich. Jedoch ist für die Änderung des § 2 ein Beschluss von 4/5 der ordentlichen-und Ehrenmitglieder erforderlich.
11.7. Der Leiter der Mitgliederversammlung wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Versammlungsleitung setzt sich zusammen aus:
-
einem Vorsitzenden
-
zwei Protokollführern, die gleichzeitig Stimmenzähler sind.
11.8. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder.
11.9. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
11.10. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich (hinsichtlich vorhandener Vorstandsbeschlüsse für die Ausgaben) und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder.
11.11. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und dem gewählten bzw. vom Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter jeweils zu benennenden Protokollführern zu unterschreiben.
§12 Der Vorstand
12.1. Der Vorstand besteht aus:
-
dem Vorsitzenden
-
dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden,
-
dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden,
-
dem Schatzmeister,
-
dem stellvertretenden Schatzmeister
-
dem Schriftführer
-
dem stellvertretenden Schriftführer
-
dem 1. Pressewart
-
dem 2. Pressewart
-
dem 3. Pressewart
  Der/die Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden, jeder für sich allein, vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam. Sie sind geschäftsführender Vorstand im Sinne des BGB.
12.2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und verwaltet die Finanzen des Vereins.
12.3. Der Vorsitzende leitet den Verein nach Maßgabe der Satzung. Er leitet die Geschäfte des Vorstandes, beruft die Sitzungen des Vorstandes sowie die Mitgliederversammlung ein. Bei seiner Verhinderung gehen die Aufgaben auf den stellvertretenden Vorsitzenden über.
12.4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung aus den ordentlichen und fördernden Mitgliedern durch geheime Wahl für die Dauer von drei Jahren gewählt. Jedes Mitglied kann auf dem Stimmzettel höchstens so viele Kandidaten wählen, die in den Vorstand gewählt werden müssen. Enthält ein Stimmzettel mehr Namen, ist der Stimmzettel ungültig. Alle Kandidaten müssen sich einzeln der Mitgliederversammlung stellen. Die Vorstandsmitglieder werden nach erreichter Stimmenzahl gewählt, die darauf folgenden drei Kandidaten sind Ersatzmitglieder.
12.5. Der Vorsitzende, seine Stellvertreter, sowie die Schatzmeister werden vom Vorstand aus dessen Mitte mit einfacher Mehrheit für drei volle Kalenderjahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
12.6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, hat der Restvorstand das Recht, für den Rest der laufenden Amtsperiode ein neues Vorstandsmitglied zu wählen.
12.7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die einfache Mehrheit vorhanden ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Herrscht bei einer Abstimmung Stimmengleichheit, so wird dieser Tagesordnungspunkt ohne Beschluss auf der darauf folgenden Vorstandssitzung noch einmal abgestimmt. Wenn wieder eine Stimmengleichheit entsteht, gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Über die gefassten Beschlüsse sind Niederschriften anzufertigen, die von den anwesenden Vorstandsmitgliedern und den Protokollführern zu unterschreiben sind.
12.8. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen. Kassenprüfer werden ebenfalls eingeladen.
12.9. Der Vorstand tritt in der Regel einmal monatlich zusammen. Unentschuldigt^ Abwesenheit bei drei aufeinander folgenden regulären Vorstandversammlungen wird als automatischer Rücktritt aus dem Vorstand betrachtet.
12.10. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.
§13 Die Kassenprüfer
13.1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer aus den ordentlichen Mitgliedern des ATDD in geheimer Abstimmung für drei Jahre. Sie werden nach erreichter Stimmenzahl gewählt.
13.2. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, die Geschäftsführung des Vorstandes, den Jahresab-schluss und den Geschäftsbericht zu überprüfen und der Mitgliederversammlung in einem Bericht vorzulegen.
13.3. Die Kassenprüfer können, falls erforderlich, durch den Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen lassen.
13.4. Die Wiederwahl als Kassenprüfer ist beliebig oft möglich.
§14 Auflösung des Vereins
14.1. Der Verein kann aufgelöst werden, wenn das Vereinsziel vollständig erreicht ist oder es nicht mehr möglich erscheint, dass er seinen Zweck erfüllt.
Für die Auflösung müssen auf einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mindestens 3/4 der gesamten ordentlichen- und Ehrenmitglieder vertreten sein.
   
  Protokoll
  der Gründungsversammlung des Vereins "SolidatitätsVerein der Türken in Europa" = Kurzfassung "ATDD" mit dem Sitz in Gütersloh beim Notar Hartmut Haseloff in Gütersloh.
  Tagesordnung:
1. Wahl des Vorstandes
a)
1. Vorsitzenden
b)
1. stellvertretenden Vorsitzenden
c)
2. stellvertretenden Vorsitzenden
d)
1 Schatzmeister
e)
1 stellvertretenden Schatzmeister
f)
1 Schriftführer
g)
1 stellvertretenden Schriftführer
h.)
1. Pressewart
i.
2. Pressewart
j)
3. Pressewart
2. Verschiedenes
  zu 1.: es wurden gewählt
  zu a) 1. Vorsitzenden: Muhammet Demirci
  zu b) 1. stellvertretenden Vorsitzenden: Hasan Tepegöz
  zu c) 2. stellvertretenden Vorsitzenden: Cemil Kurtman
  zu d) Schatzmeister: Yusuf Kiliçsoy
  zu e) stellvertretenden Schatzmeister: Oruç Küçükbiyik
  zu f) Schriftführer: Murtaza Karabulut
  zu g) stellvertretenden Schriftführer: Ramazan Ögüt
  zu h) 1. Pressewart: Mustafa Saygili
  zu i) 2. Pressewart: Mehmet Yetüt
  zu j) 3. Pressewart Murtaza Kartal